• Steffi Klemp

Das Happy End im Seelenpartnerprozess (Teil 3)


Und damit meine ich nicht zwangsläufig eine Beziehung mit Deinem Seelenpartner!


Nein, ich meine damit ein Happy End für Dich!! Denn Du stehst an erster Stelle dieses Prozesses.


Aber wie merkst Du, dass Du in Deiner Lebensfreude, in Deinem persönlichen Happy End angekommen bist?


Du hast sehr viel an Dir gearbeitet. Du kannst mittlerweile Grenzen setzen, für Dich einstehen und Du weißt genau was Du möchtest und das mit Leichtigkeit. Du hast losgelassen und Dich von Deinen tiefsitzenden Ängsten befreit!


Du hast Dich selbst lieben gelernt und Dich umsorgt, wie Du es bisher nur bei anderen getan hast. Du spürst immer mehr, was Dir guttut und was nicht. Du nimmst Deine Bedürfnisse besser wahr und kommst somit immer mehr in Deine Selbstliebe.


WOW, sei stolz auf Dich und genieße Deine neu gewonnene Freiheit!


Vielleicht klopft auch Deine wahre Berufung an und Du hast mittlerweile den Mut, Dir diese anzuschauen und auch nachzugehen. Die Berufung ist der Ruf in Dir, dem zu folgen, was Deine Seele sich ausgesucht hat. Möchtest Du weiter an einem Job festhalten, der Dir keinen Spaß macht oder hast Du nun den Mut, Deiner wahren Berufung zu folgen?


Du kommst auch immer mehr in das Gefühl, dass Du so sein kannst, wie Du möchtest. Du musst Dich nicht mehr anpassen oder verstellen, sondern zeigst Dich authentisch. Du wirst dann auch feststellen, dass manche Menschen nicht mehr zu Dir passen. Dann lasse Sie weiterziehen. Dafür werden neue Menschen in Dein Leben kommen, die die gleiche Frequenz aussenden wie Du.


Vielleicht wird Dir jetzt auch innerlich klar und bewusst, dass Du gar keine Partnerschaft mit Deinem Seelenpartner mehr möchtest. Auch das hat etwas mir Abgrenzung und Selbstliebe zu tun. Du hast Dich weiterentwickelt, stehst für Dich ein, weißt was Du möchtest und nicht mehr möchtest. Du hast gelernt Grenzen zu setzen und auch einmal Nein zu sagen, wenn es sich für Dich nicht stimmig anfühlt.


Dein Seelenpartner hat sich vielleicht seine Lernaufgaben immer noch nicht angeschaut und möchte es vielleicht auch gar nicht. Denn sich seine Themen anzuschauen ist schmerzhaft und benötigt auch Mut, einen neuen Weg zu gehen.


Aber auch das ist ok und mittlerweile hast Du das auch akzeptiert.


Meine Definition zu einem Seelenpartner ist folgende:


Ein Seelenpartner ist jemand der Dich inspiriert, Dich selbst zu vervollständigen, indem er Dir Deine Lernaufgaben, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise, aufzeigt.

Ein Seelenpartner ist nicht der, der Dir die Sterne vom Himmel holt oder immer Deiner Meinung ist.


Ein Seelenpartner ist jemand, der Dir zeigt wie Du wachsen kannst, wie Du Dich selbst wieder lieben und fühlen kannst. Er führt Dich, durch seine Rückzüge, zu Deinem wahren Ich.


Und das ist sowohl für ihn als auch für Dich ein ziemlich harter Job. Denn Du zeigst ihm auch auf, was er nicht sehen kann. Du fühlst was ihm fehlt aber kannst es ihm nicht geben. Auch er fühlt sich durch Dein Verhalten angetriggert und läuft deshalb gerne mal von Dir weg obwohl er Dich liebt. Die Liebe zu Dir macht ihm Angst. Er möchte nicht verletzt werden...denn diesen Schmerz kennt er aus seiner Kindheit. So, wie Du auch diesen Schmerz aus Deiner Kindheit kennst.


Ob ihr beide jemals in eine gelebte Partnerschaft findet, wird sich zeigen. Nimm es für Dich als großes Geschenk auf Deinen Seelenpartner zu treffen, denn es wird oder hat Dich zu Dir selber geführt und Du wirst Dein Glück in Dir selbst wieder finden.






Und in dieser letzten Phase des Happy Ends ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass Du mit Deinem Seelenpartner in eine gelebte Partnerschaft gehst.


Die Frage ist aber: Möchtest Du das überhaupt noch?










Und hat er sich seine Lernaufgaben angeschaut und ist ebenfalls bereit?


Wenn dies so sein sollte, dann befindet auch er sich in der letzten Phase des Prozesses. Seine Sehnsucht nach Dir wird dann immer größer und sein Leidensdruck wird dann so groß, dass er nun endlich bereit ist, viele Dinge in seinem Leben zu ändern, die er früher strikt abgelehnt hätte. Er weiß auch mittlerweile ganz genau, was er Dir mit seinem Verhalten und seinen Rückzügen für Verletzungen zugefügt hat. Ihm bleibt in dieser Phase der Sehnsucht nichts anderes übrig als auf Dich zuzugehen und Dir seine Liebe zu offenbaren. Diesen Mut wird er jetzt haben und alles auf eine Karte setzen.


Aber Vorsicht! Hier sollten beide von Herz zu Herz kommunizieren.

Ohne Vorwürfe, was in der Vergangenheit so alles passiert ist. Kommuniziere ganz deutlich:


Was hat Dich damals verletzt und was möchtest Du jetzt nicht mehr?


Wichtig wäre auch sich gegenseitig seine wahren Gefühle auszusprechen und den anderen so anzunehmen, wie er ist. Das nennt sich bedingungslose Liebe und ist in diesem Prozess so wichtig.

Wenn er auf Dich zukommt und Dir seine Gefühle gesteht, versuche trotzdem einen kühlen Kopf zu bewahren und Dich nicht wieder blindlinks in eine Beziehung mit ihm zu stürzen. Behalte trotzdem im Hinterkopf, wie die Vergangenheit aussah und was er sich dort alles geleistet hat. Versuche in Deiner Mitte zu bleiben und alles ruhig zu betrachten. Halte Dich zurück und warte erstmal ab, wie sein nächster Schritt sein wird.

Lernt euch erstmal neu kennen, Schritt für Schritt.


Wenn das alles passt, dann könnt ihr endlich in eure Zweisamkeit starten und die Liebe auf Augenhöhe endlich leben.


Aber auch wenn dies nicht passiert. Sei Dir sicher, dass du so oder so nach diesem Prozess und nach Bewältigung deiner Lernaufgaben ein Happy End verbuchst.


Ein Happy End in Lebensfreude.


Befindest Du Dich im Moment in so einem Prozess?


Dann melde Dich gerne bei mir. Ich unterstütze Dich gerne dabei aus dem Schmerz und aus dem Kummer herauszufinden und endlich wieder in die Lebensfreude zu kommen.


www.findedeinglueckindir.com


In diesem Sinne nur das Beste für dich und deinen Prozess. Alles wird gut.


Bis bald, Deine Steffi














P. S.: Ich schreibe hier übrigens genderneutral. Ich verwende aus Gewohnheit die weibliche Sichtweise. Dichtet es euch einfach um. Es kann sowohl für Männer wie auch für Frauen zutreffen.

















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