• Steffi Klemp

Der Unterschied zwischen Herz- und Kopfmensch und was das für Eure Seelenverbindung bedeutet -Teil 2

Aktualisiert: 13. Sept.



In meinem vorherigen Blogbeitrag habe ich über die Partnerschaft zwischen Herz- und Kopfmensch geschrieben.


Nun möchte ich Dir gerne den Unterschied zwischen Herz- und Kopfmensch erklären und warum es für die Seelenverbindung so wichtig ist, die gegenseitigen Anteile in Balance zu bringen.





 


Der Herzmensch

Der Herzmensch hört, wie der Name schon sagt, sehr auf sein Herz und seine Intuition und lässt sich gerne von dieser leiten. Er ist ein sehr warmer, offener Mensch, dem das Wohlergehen seiner Mitmenschen sehr wichtig ist.

Der Herzmensch ist ein großer Empath und kann sich sehr gut in die Gefühlslage seiner Mitmenschen einfühlen.

Der Herzmensch ist in Beziehungen sehr aufopferungsvoll und würde alles für seinen Seelenpartner tun.


Durch die immer wiederkehrenden Rückzüge des Kopfmenschen verfällt der Herzmensch in tiefes Leid, denn er wünscht sich die Partnerschaft zu seinem Seelenpartner so sehr.


Doch welche Lernaufgabe steckt hinter dem Leid des Herzmenschen?


Zuerst sollte der Herzmensch sich seine Ängste anschauen und diese versuchen zu überwinden.


Die größte Angst, die überwunden werden möchte, ist die Verlustangst. Wenn der Herzmensch versteht, woher er diese Angst kennt und wie diese Angst entstanden ist, dann ist der erste Schritt in Richtung Loslassen gegangen. Meistens kennt der Herzmensch diese Angst aus seiner Kindheit durch z. B. einen Vater oder eine Mutter, die nie da war und für dessen Liebe man kämpfen musste.


Wenn der Herzmensch sich nun diese Angst angeschaut und verstanden hat, dann kann er auch die Situation, dass der Kopfmensch jetzt keine Beziehung haben kann oder will, besser akzeptieren. Akzeptanz ist in dieser Situation sooo wichtig. Und er kann seinen Seelenpartner, den Kopfmenschen auch besser loslassen.


Denn Akzeptanz ist das Zauberwort für das Loslassen.

Und dann verabschiedet sich auch der Schmerz, wie ein Luftballon, den Du loslässt und der dann in den Himmel steigt.

Dieses Gefühl ist sehr befreiend und dann klopft auch die Lebensfreude wieder an die Tür des Herzmenschen.





 

Der Kopfmensch

Der beste Berater eines Kopfmenschen ist sein Verstand. Der Kopfmensch verlässt sich voll und ganz auf seinen Verstand und lässt weniger seine Gefühle zu Wort kommen. Kopfmenschen werden von ihren Mitmenschen oft als gefühlskalt und nüchtern wahrgenommen, besonders in Beziehungen. Was jedoch nicht heißt, dass sie keine Gefühle haben, sie zeigen ihre Gefühle nur nicht so gern und schenken ihnen wenig Aufmerksamkeit.

Ein Kopfmensch kommt gut mit schwierigen Situationen zurecht, da er er immer einen kühlen Kopf bewahrt und für jedes Problem eine Lösung findet.


Der Kopfmensch geht also Gefühlen lieber aus dem Weg....aber warum?


Er hat große Angst verletzt zu werden, denn der Kopfmensch ist auch sehr sensibel, auch wenn es nach außen eher nicht so wirkt. Also baut sich der Kopfmensch lieber eine große Mauer um sein Herz und setzt sich lieber nicht mit seinen Gefühlen auseinander. Er sucht Abstand zu seinen eigenen Gefühlen und möchte die Kontrolle darüber nicht verlieren.


Auch diese Verhaltensmuster sind, ähnlich wie beim Herzmenschen, in der Kindheit angelegt worden. Vielleicht musste er in seiner Kindheit schon sehr früh Verantwortung z. B. für ein jüngeres Geschwisterchen übernehmen oder tat sich schwer Anerkennung und Aufmerksamkeit vom Vater oder von der Mutter zu erhalten. Kurz: ihm fehlte es an Liebe und er hat nie den Umgang damit gelernt. Aus Angst vor Verletzungen wurden die Gefühle lieber unterdrückt und eine dicke Mauer um sein Herz gebaut.


Kommt nun der Herzmensch in das Leben eines Kopfmenschen wird der Kopfmensch auf einmal mit starken Gefühlen konfrontiert. Für ihn fühlt sich das wie eine Spinnenphobie an. Auf einmal wird ihm die Spinne direkt auf die Hand gesetzt und er muss dort hinschauen. Das hält er nicht aus und läuft weg.


Welche Lernaufgabe steckt hinter der Fassade des Kopfmenschen?


Auch er darf sich seine Verlustangst anschauen und zu guter Letzt seine Schutzmauer abbauen, damit er wieder Gefühle und Bindung zulassen kann. Und wann gelingt ihm das am besten?


Wenn der Herzmensch loslässt, nicht nur emotional, sondern auch energetisch. Die Situation sein lässt, akzeptiert und seinen eigenen Weg in Richtung Heilung geht. Dann wird auch der Kopfmensch nachziehen und sich seine Lernaufgaben anschauen. Denn die Sehnsucht nach seinem Herzmenschen wird immer größer.

Ihr seid energetisch miteinander verbunden wie ein unsichtbares Seil, und der Kopfmensch merkt sofort auf energetischer Ebene, dass der Herzmensch nicht mehr zur Verfügung steht. Der Kopfmensch bekommt sozusagen keine Energie mehr.



In erster Linie geht es in dieser Seelenverbindung darum, seine alten kindlichen Muster zu heilen und wieder in der Selbstliebe und im Selbstbewusstsein anzukommen. Die Berufung und den Mut zu finden, neue Wege zu bestreiten - seinen Seelenweg zu gehen.


Vielleicht findet Ihr in eine Partnerschaft, vielleicht aber auch nicht.




Kurz gesagt:


Der Herzmensch darf mehr in den Verstand gehen und der Kopfmensch mehr auf sein Herz hören. Beide dürfen die Waage zwischen Kopf und Herz wieder ins Gleichgewicht bringen.





Eins ist aber sicher: Dieser Prozess ist kein Spaziergang aber das Happy End wartet auf Euch in Form von Lebensfreude, Mut und Stärke.





In diesem Sinne nur das Beste für Dich und deinen Prozess. Alles wird gut.



Bis bald, Deine Steffi









P. S.: Ich schreibe hier übrigens genderneutral. Ich verwende aus Gewohnheit die weibliche Sichtweise. Dichtet es euch einfach um. Es kann sowohl für Männer wie auch für Frauen zutreffen.


Wenn ich dich dabei unterstützen darf, in deine Selbstliebe zu kommen und den Weg aus solchen Beziehungen zu finden, dann melde Dich gerne bei mir.




www.findedeinglueckindir.com







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